Review: Street Fighter 4 FightPad (Xbox 360)

Der Standard Controller der Xbox 360 ist insgesamt ein recht gutes Pad.

Er liegt gut in der Hand, die Knöpfe und Sticks fühlen sich gut an und er ist sogar per Adapter an einen PC anschließbar.

Freunde von Fightern werden aber früher oder später eines Feststellen: Das Steuerkreuz suckt. Zumindest für diese Art von Spielen.

Das Problem lässt sich schwierig beschreiben, mir fiel es auf bei den Charge-Eingaben, die man bei einigen Chars machen muss. (Beispielsweise < halten, > + LP) Ich für meine Teil rutsche da oft über eine der 2 anderen Richtungen. Der Standard-Hadoken geht zwar immer, auch der Dragon Punch gelingt meist, wenn es aber um schnelle, präzise Eingaben anderer Movearten geht, macht sich schon mal Frust breit. Mit einem Stick spielen funktioniert halbwegs, fühlt sich aber imho nicht richtig an. Als Abhilfe hierfür brachte Capcom nun in Zusammenarbeit mit MadCatz die FightSticks, eine Adaption der Arcade-Steuerung für die Konsolen und die FightPads, eine Art Gamepad für Fighter, heraus.

Da die FightSticks verflucht teuer sind hab ich ein Fightpad, genauer gesagt die Chun-Li-Edition für die Xbox360:

sfIV_FightPad_-Xbox-_Chun

Zunächst fällt einem auf, dass das Ding nicht kabellos ist. Es wird an einen der beiden USB-Ports angeschlossen. Das Pad funktioniert übrigens auch, wenn man es an den PC anschließt (großes +)

An den Seiten findet sich eine Gummierung, die das Pad griffiger macht.

Die beiden Sticks des Standard-Pads wurden gestrichen, dafür sind die beiden rechten Schultertasten nun vorne zu finden, was eher dem Setup der Arcademaschinen entspricht. Alle 3 Versionen der Schläge und Tritte können so also bequem ausgeführt werden. Dabei liegen die Knöpfe nahe genug beieinander, um problemlos 2 gleichzeitig für die Ex-Moves zu drücken. Die Knöpfe selbst fühlen sich gut an und haben einen klaren Druckpunkt.

Nun zum Steuerkreuz: Es fühlt sich gut an, nicht unbedingt überragend, aber deutlich besser als das des Standard-Pads. Da auch die diagonalen vorhanden sind lassen sich im Grunde alle Moves sehr präzise eingeben. Zwar sind die FightSticks noch ein Stück genauer, allerdings zahlt man für die auch 100 Euro aufwärts. Mit diesem Pad habe ich allerdings nicht mehr das Gefühl, ständig wegen dem Pad zu versagen. Wenn ich jetzt versage (und das ist immer noch oft genug, weil ich bei Fightern generell lausig bin), liegt es im Prinzip nur noch an mir selbst.

Mein Fazit:

Wer gerne Fighter oder Retro/Arcade-Games (Sei es am Emulator oder Xbox Live Arcade) spielt und mit seinem Pad unzufrieden ist/ein neues sucht, der macht mit diesem Ding nichts falsch.

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